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Es ist in Ordnung…

Sa 10.04. 2010

Es ist in Ordnung für mich und sicher, Liebe und Frieden zu fühlen. Ich fühle mich wohl und kann gut mit Gefühlen die mir entgegenkommen umgehen. Ich bin in meiner Mitte mit meinen Gefühlen.

Autor: admin

Kategorie: Selbstliebe

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Ein Kommentar für “Es ist in Ordnung…”

Frances

Ich knie immer nur mit einem Knie. Immer mit dem Linken. Das linke Knie hat mehr Demut notwendig als die Rechte. Zumindest aus Sicht meeinr Biografie. Einseitiges knien hilft auch beim Aufstehen, weil man sich mit den He4nden auf das nicht kniende (rechte) Knie besser abstfctzen kann. Man kommt einfach eleganter in den Stand. Aus dem totalen Kniefall komme ich schlechter hoch. Das schadet der Wirbelse4ule und meeinr me4nnlichen Wfcrde. Das zweibeinige Knien ist Weibersache. Die haben in der Regel auch viel mehr zu beichten. Das ist ein wenig ironisch gemeint, aber irgendwie auch nicht. Der katholische Kniefall ist tatse4chlich ein Ding, mit dem ich insgeheim hadere. Ich unterwerfe mich Gott, sicher. Ich senke Kopf und empfange den Segen. Sicher. Trotzdem bleibt jeder Kniefall eine Herausforderung, der mir, je nach Gemfctslage, einmal leichter und einmal schwerer fe4llt. Der sonnte4gliche Kniefall ist keineswegs eine Selbstverste4ndlichkeit. Jedenfalls nicht ffcr mich. Er erfordert immer aufs Neue die dcberwindung zur Demut. Ich bin kein Knecht. Das ist ein Spannungsfeld.Indes ertappe ich mich manchmal dabei, den Kniefall nicht aus Demut oder als Unterwerfungsgeste zu praktizieren. Sondern umgekehrt, den Kniefall als Provokation zu gebrauchen. Bei betreten protestantischer Gotteshe4user beispielsweise, sind anwesende Protestanten jedes Mal me4chtig pikiert, wenn ich Kniefall und Bekreuzigen praktiziere. Mit Rosenkranz in der Linken. Manchmal auch mit einen kurzen Stodfgebet. Katholische Notdurft verrichten nenne ich das, in einem Land, das mit richtig geweihten Gotteshe4usern nicht eben reich gesegnet ist. Das macht mir, gerade im Mutterland der lutherischen Ketzer, diebische Freude. Oh, Herr. Vergib mir meine kleinen Schwe4chen. Der Kniefall Brandts. Na ja. Die Kommis haben ihn damals bejubelt. Ich konnte mich nie damit anfreunden. Sich Gott zu unterwerfen, ist eine Seite. Vor Menschen zu knien, ist eine vf6llig andere. Unter Kommunisten sind diverse Demutsrituale gang und ge4be. Die gebre4uchliste Form war zu DDR-Zeiten die ‚Selbstkritik‘ vor grodfen Publikum. Ich habe diese entwfcrdigenden Rituale mehr als einmal miterlebt. Wahrscheinlich war Brandts Geste als ‚Selbstkritik‘ gemeint. Frahm war ja keineswegs ein gele4uterter Kommunist. Es wfcrde mich nicht wundern, wenn kfcnftige Historiker Brandt und Wehner als KGB Agenten enttarnten.

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